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Nachhaltiges Retail Marketing: Nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Geschäftsbilanz

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Nachhaltiges Retail Marketing: Nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Geschäftsbilanz

Durchforstet man das Internet zum Thema Nachhaltigkeit, spuckt Google mal eben 52.000.000 deutsche Treffer aus. Geht man ein wenig mehr in die Tiefe, stellt man fest, die Suche nach innovativen Konzepten und Produkten zu Umweltschutz und Ressourcenschonung läuft auf Hochtouren, egal ob Großkonzern, Mittelständler oder Start-up.

Coca-Cola erprobte bei einem Markttest in Ungarn Getränkeflaschen aus Papier. Der Kosmetikkonzern L’Oréal hat im vergangenen Jahr die erste kartonbasierte Kosmetiktube entwickelt. Papier aus Silphie- & Grasfasern kommen immer mehr in Mode. Geht es nach der Pebble Printing Group, drucken die Verlage der Zukunft ihre Bücher auf Papier aus Steinen. Verpackungsmaterialien aus Seetang, Zuckerrohr, Milch oder Pilzen sind auch nichts Ungewöhnliches mehr. Ungeachtet aller Dystopien und tatsächlichen Bedrohungen ist das Thema Nachhaltigkeit gerade auch in den Produktionsstätten und Laboren der Wirtschaft nachhaltig angekommen.

Und, wer hat‘s erfunden? Nein, dieses Mal waren es nicht die Schweizer, sondern ein Sachse. Der Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz aus Freiberg gilt gemeinhin als Schöpfer des Begriffs "Nachhaltigkeit". In seinem Werk "Sylvicultura oeconomica" beschrieb er vor über 300 Jahren das Prinzip des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen anhand der Forstwirtschaft. Zur Ehrenrettung unserer Nachbarn muss gesagt werden, dass die Schweiz das erste Land der Welt war, die den Begriff der Nachhaltigkeit in der Verfassung verankert hat.

Spätestens seit dem Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (Brundtland-Kommission) prägt der Begriff unzählige Klimakonferenzen und nationale Strategien. Bis hin zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der UNO-Agenda 2030.

Werbung und Nachhaltigkeit pflegen ein kompliziertes Verhältnis. Verbraucherschützer etwa monieren immer wieder das sogenannte Greenwashing, also das Vortäuschen falscher Tatsachen. Mit „grüner Lyrik“ - diesen wunderbaren Begriff hat die Verbraucherzentrale NRW erfunden - werden Produkte wahlweise als „klimafreundlich", "klimaneutral" oder "umweltschonend" etikettiert, um damit positive ökologische Assoziationen auszulösen.

Die Problematik wird auch am Point of Sale offensichtlich. „Keine Werbung“ ist auch keine Lösung, das wissen Handel und Gastronomie, akzeptieren aber auch die Kunden, deren Umweltbewusstsein sich nicht nur beim Konsumieren seit geraumer Zeit zunehmend verstärkt. Nach einer repräsentativen Umfrage des Umweltbundesamtes vom April 2020 glauben 59 Prozent der Bürger, dass die Klimakrise langfristig gesehen größere Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben wird als die Corona-Krise. Das Marktforschungsinstitut Facit Research hat im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland HDE in verschiedenen Branchenstudien außerdem herausgefunden, dass heute fast 70 Prozent der Kunden beim Kauf Wert auf die Nachhaltigkeit der Produkte oder des Unternehmens legen. Aber nicht nur von Kundenseite wachsen die Anforderungen, analysiert der HDE, auch der Gesetzgeber orientiert sich im Umwelt-, Energie- und Abfallrecht immer stärker an ökologischen und sozialen Kriterien. Nachhaltigkeit werde für Einzelhändler zunehmend ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

Hier kommt unser Haus ins Spiel, das für diese Anforderungen längst die passenden Lösungen anbieten kann. KOHLSCHEIN ist seit 1932 ein führender Hersteller nachhaltiger, papierfaserbasierten Materialien. Seit 1984 entwickelt und produziert unser Unternehmen darüber hinaus nachhaltige Premium Plakate, Deko-Würfel, Aufsteller, Podeste, Installationen, POS/POP Displays, Banner, Schaufensterdekorationen und weitere 3D-Konstruktionen für den PoS. Das heißt, der Kunde bekommt alles aus einer Hand und kann transparent nachverfolgen, woher die Materialien stammen, von denen die meisten mit einer PEFC– oder FSC®-Zertifizierung ausgezeichnet sind. Damit wird garantiert, dass der Forstbetrieb sowie die weiterverarbeitenden Unternehmen verantwortungsvoll mit dem Rohstoff Holz umgegangen sind.

Ein weiterer Pluspunkt: All unsere papierfaserbasierten Materialien sind fester Bestandteil der effizienten Kreislaufwirtschaft. Sie stammen aus nachwachsenden Rohstoffen, die dem Recyclingkreislauf zugefügt werden und somit in neue Produkte aufgehen. Dabei sind die von uns verwendeten hochwertigen Materialien durch ihre langen Fasern besonders wertvoll, da sie im Vergleich zu Wellpappe oder Graupappe deutlich öfter den Recyclingprozess durchlaufen können. Mit unseren Produkten entsteht somit kein Abfall, sondern hochwertiger Rohstoff für weitere Recyclingprodukte. Die Fasern können länger im Recyclingkreislauf gehalten werden, was den Lebenszyklus von Papierfasern innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette um ein Vielfaches erhöht und somit die Umwelt schont.

Heißt für den Nutzer: Einfache, unkomplizierte und frustfreie Entsorgung in der blauen Tonne bei geringen bis gar keinen Abfallkosten!

Für KOHLSCHEIN verbinden sich so - ganz im Sinne der Green Economy - wirtschaftliche Erfordernisse mit ökologischen Notwendigkeiten. Das ist gut für kommende Generationen und gut die für Geschäftsbilanz.

 

Bild: Nachhaltiges, plastik- und metallfreies Flächenkonzept "Green Change" des Einkaufsverbundes EK Servicegroup, der sich für den grünen Wandel im Modebereich & für Fair Fashion-Labels einsetzt - Entwicklung und Umsetzung durch Agentur Blaupause und KOHLSCHEIN.